Zuletzt aktualisiert: September 16, 2021

Wer hat in seinem Leben nicht ein Mal daran gedacht, in einem beliebtesten Urlaubsland Europas zu leben? Spanien gehört zu den meistbesuchten Ländern der Welt. Und nicht umsonst! Zahllose Sonnentage, wunderschönes Wetter, circa 2000 Sandstränden am Mittelmeer und Atlantik lassen viele vom Leben in Spanien träumen. Mit der Arbeit hast du jetzt eine tolle Möglichkeit, deinen Wunsch in Erfüllung zu bringen.

In diesem Beitrag gehen wir auf die wichtigsten Fragen rund um die Arbeit in Spanien ein. Wir erklären dir, welche bürokratische Angelegenheiten du erledigen sollst und welche Berufsfelder am meisten gebraucht werden. Anschließend geben wir dir nützliche Informationen zu deinem Umzug.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich darf jeder Deutsche ohne Arbeitsgenehmigung im beliebigen Berufsfeld arbeiten. Beim Abschließen eines Arbeitsvertrags werden allerdings eine NIE-Nummer und ein Bankkonto benötigt.
  • Mit der Arbeitssuche kannst du entweder von Deutschland aus oder vor Ort in Spanien anfangen. Besonders schnell lässt sich aber ein Job vor Ort finden.
  • Spanier pflegen einen lockeren Umgang mit der Arbeit und legen viel Wert auf einen stressfreien Tagesablauf.

Hintergründe: Was du über das Thema Arbeiten in Spanien wissen solltest

Sicher träumen viele davon, in einem Land zu arbeiten, was auch noch ein viel besuchtes Urlaubsziel ist. Was das betrifft gehört Spanien zu den attraktivsten Auswanderungsländern Europas. Frisches Obst, Gemüse, attraktive Landschaften, Sonne und Siesta-Geist machen das Land so anziehend. Der Gedanke, im beliebtesten Urlaubsort zu leben und zu arbeiten, kann sehr reizvoll sein.

Im Folgenden gehen wir auf die wichtigsten Themen rund um die Arbeit in Spanien ein. Nachdem Lesen kennst du dich besser mit dem Thema aus und kannst viel leichter deine Ausreise nach Spanien starten.

Was brauche ich, um in Spanien arbeiten zu können?

Grundlegend als Deutscher braucht man für die Arbeit in Spanien keine spezielle Arbeitserlaubnis. Für die Einreise genügt ein gültiger Reisepass und auch für die Einstellung wird kein Visum benötigt. Doch, wenn du dich länger in Spanien aufhalten und arbeiten möchtest lohnt es sich über einen Aufenthaltstitel nachzudenken.

Bei einem festen Vollzeitjob wird eine Einkommenssteuererklärung gemacht, für die man in jedem Fall einen Aufenthaltstitel (Tarjeta de Residencia) braucht.

Arbeiten wo andere Urlaub machen – ein Wunsch von vielen. Spanien eignet sich super, um die beiden Sachen zu kombinieren. (Bildquelle: Thu Trang / Pexels)

Was du direkt nach Ankunft beantragen musst, ist die NIE-Nummer. Diese Nummer ist für alle bürokratischen Sachverhalte in Spanien wichtig: Arbeitsvertrag, Miete, Kontoeröffnung, etc. Die Beantragung kann sowohl in Deutschland im spanischen Konsulat als auch in Spanien erfolgen. An Unterlagen wird nur ein gültiger Personalausweis benötigt.

Grundsätzlich brauchst du eine NIE-Nummer, ein Konto und eine gesetzliche Meldeadresse, um in die Arbeitswelt problemlos einsteigen zu können.

Bevor du einen Arbeitsvertrag unterschreibst, macht es Sinn ein Konto in Spanien zu eröffnen. Die Kontonummer wird zum Überweisen des monatlichen Gehalts benötigt. Wenn du noch kein Konto hast, bietet sich die Möglichkeit, es über deinen Arbeitgeber zu machen. In diesem Fall wird ein Konto bei der Bank des Arbeitgebers eröffnet. Dafür musst du nur deine schon bestehende NIE-Nummer vorweisen.

Nach der Ankunft sollte sich jeder um die Anmeldung bei einer Meldebehörde kümmern. Was die Sprachkenntnisse angeht, sind die Grundlagen immer von Vorteil, ist aber kein Muss.

Wie finde ich in Spanien einen Job?

Generell verläuft die Suche nach einer Arbeitsstelle genauso wie in Deutschland. Du kannst damit entweder in Spanien oder von Deutschland aus beginnen. Der beste Weg aber einen Job zu finden ist natürlich vor Ort. Zum einen, weil die Beziehungen von großer Bedeutung sind, zum anderen, weil Spanier sehr viel Wert auf persönlichen Kontakt legen.

Eine intensive Suche vor Ort steigert enorm die Chancen auf eine Arbeitsstelle.

Wenn du dich für die Suche vor Ort entscheidest, hilft dir dabei die staatliche Vermittlungsstelle “Servicio Público de Empleo Estatal“ oder das EURES „European Job Mobility Portal“. Außerdem kannst du im Internet oder in den Zeitungen verschiedene Stellenausschreibungen finden. In Spanien kommt es oft bei der Arbeitssuche auf die Bekanntschaften an. Deswegen ist es hilfreich, sich immer bei den Freunden oder Bekannten nach aktuellen freien Stellen zu erkundigen.

  • In Spanien vor Ort: Die Suche vor Ort bietet viele Vorteile dadurch, dass du dich bei Bekannten zu freien Stellen umhören und direkte Kontakte mit Menschen knüpfen kannst. In Spanien sind die Beziehungen bei der Arbeitssuche sehr wichtig
  • Von Deutschland aus: Von Deutschland aus kannst du natürlich auch eine Stelle finden, wenn du schon vor der Ausreise einen sicheren Arbeitsvertrag haben möchtest. Diese Variante hat aber nicht den Vorteil des persönlichen Kontakts, der für Spanien so bestimmend ist

Natürlich funktioniert die Arbeitssuche auch von Deutschland aus. Die Jobbörsen wie Turijobs oder Recruitspain könnten für dich eine gute alternative sein. Nicht zu vergessen sind die überregionalen Zeitungen wie El Pais, El Mundo oder ABC, bei denen von Zeit zu Zeit Stellenangebote zu finden sind.

Wichtig zu erwähnen sind auch die Behörden der Arbeitsverwaltung, “Oficinas de Empleo”, die sich in allen Städten Spaniens befinden. Diese Dienststellen bieten die Möglichkeit, sich als Arbeitssuchender anzumelden. Die einzige Voraussetzung ist der gültige Reisepass.

Wie sieht eine spanische Bewerbung aus?

Nachdem du eine Arbeitsstelle gefunden hast, geht es los mit dem Bewerbungsverfahren. Die Bewerbungsunterlagen haben keine festen Regeln. Meistens reichen ein Lebenslauf und ein Anschreiben mit Bitte um ein Vorstellungsgespräch. Die Gliederung des Lebenslaufes beinhaltet:

  • Bewerbungsfoto
  • persönliche Daten(datos personales)
  • Ausbildung(estudios)
  • Berufserfahrung(experiencia profesional)
  • Sprachkenntnisse(idiomas)
  • Freizeitaktivitäten(aficiones)
  • Referenzen mit Titel, Name und Position falls vorhanden(referencias)

Nachdem du die Unterlagen erfolgreich eingereicht hast, wirst du womöglich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Wenn bei der Bewerbung nach keinen Zeugnissen gefragt wird, solltest du es trotzdem bei dem Vorstellungsgespräch vorlegen. Dieses hat oft die entscheidende Rolle dabei, ob der Bewerber zur Arbeit zugelassen wird.

Eventuell brauchst du beim Vorstellungsgespräch Spanischkenntnisse. Deswegen empfiehlt es sich unbedingt dein Spanischlevel so genau wie möglich anzugeben. Eine gute Vorbereitung, anständige Kleidung und die Referenz würden dir dabei helfen, den Fehlern aus dem Weg zu gehen.

Wie viel verdient man in Spanien?

Im Durchschnitt verdient man in Spanien deutlich weniger als in Deutschland. Aber hier hängt es auch stark davon ab, von welcher Region, Branche und Unternehmungsgröße man spricht. Je nachdem in welcher Stadt man sich niederlassen möchte, sind die Löhne in der Region Madrid und im Baskenland am höchsten. Der Süden dagegen zeichnet sich durch das eher niedrige Durchschnittseinkommen.

  • Regionen mit einem höheren Durchschnittsverdienst: Madrid(2.264,58Euro), Baskenland(2.241,80Euro), Exklaven Melilla(2.231,11Euro) und Ceuta(2.156,99Euro)
  • Regionen mit einem niedrigeren Durchschnittsverdienst: Murcia(1.761,77Euro), Andalusien(1.748,97Euro), Kanaren(1.679,32Euro), Extremadura(1.612,29Euro)

Ansonsten beträgt der Durchschnittslohn ungefähr 1.950 Euro pro Monat während der gesetzliche Mindestlohn bei 950 Euro pro Monat liegt. Pro Stunde kann man normalerweise mit 5,94 Euro rechnen. Bekanntermaßen wird die 40-Stunden-Woche genauso wie in Deutschland eingehalten.

Durchschnittslöhne in der Region Madrid und im Baskenland zählen zu den höchsten in ganz Spanien.

Im Vergleich zu Deutschland kann man in Spanien mit ungefähr 15 % geringeren Unterhaltungskosten rechnen – doch variieren sie häufig je nach Stadt und Region. So ähneln sich zum Beispiel die Großstädte in Spanien den deutschen Großstädten in Miet- und Lebensmittelpreisen. Nicht zu vergessen ist, dass die niedrigeren Unterhaltungskosten öfters auf geringeren Verdienst hinweisen.

Zu erwähnen sind auch die Unterschiede im Lohn von Männern und Frauen. So verdienen Männer im Durchschnitt 20 % mehr als Frauen. Das könnte aber daran liegen, dass die Präsenz von Männern in Führungspositionen viel höher als bei Frauen liegt.

Welche Steuern und Versicherungen muss ich in Spanien zahlen?

Wer in Spanien leben und arbeiten möchte, muss auch Steuern zahlen. Neben den kleinen Steuerzahlungen wie Müllabfuhr kommt auf die Arbeitnehmer eine Einkommenssteuer(IRPF) zu. Zahlungspflichtig bist du, wenn du dich länger als 183 Tage im Land aufhältst. Das Schöne ist, dass man aufgrund von verschiedenen EU Abkommen von der doppelten Steuerzahlung befreit ist. Genauer gesagt, du bist nur in einem EU-Land steuerpflichtig.

Steuerpflichtig wirst du in einem Land, wenn dein Aufenthalt über 183 Tage im Jahr hinausgeht.

Die Einkommenssteuer hängt grundsätzlich von deinem Jahreseinkommen ab. So steigt der Prozentsatz der Steuern bei höherem Arbeitslohn und Kapital. Bei Jahreseinkommen von maximal 12.450 Euro zahlt man den geringsten Steuersatz von 19 %, während der maximale Steuersatz von 45 % das Gehalt von 60.000 Euro betrifft.

Damit du dir ein genaueres Bild vom Prozentsatz der Steuern machen kannst, haben wir dir folgende Übersicht zusammengestellt.

  • bis 12.450 Euro/Jahr: 19 % Steuer
  • 12.451 – 20.200 Euro/Jahr: 24 % Steuer
  • 20.201 – 35.200 Euro/Jahr: 30 % Steuer
  • 35.201 – 60.000 Euro/Jahr: 37 % Steuer
  • ab 60.000 Euro/Jahr: 45 % Steuer

So wie in Deutschland gibt es auch in Spanien die Abgaben zur Sozialversicherung. Wenn du einen festen Arbeitsvertrag auf den Händen hast, wirst du automatisch von deinem Arbeitgeber bei einer Sozialversicherung angemeldet. An dem Beitrag beteiligt sich sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber.

Krankenversicherung ist in Spanien in dem Beitrag zur Sozialversicherung enthalten.

Was Krankenversicherung betrifft, wird es ein bisschen anders geregelt. In dem Beitrag zur Sozialversicherung sind schon alle Leistungen der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung enthalten. Viele Spanier holen sich aber zusätzlich eine private Krankenversicherung, da die von der Sozialversicherung ausgehenden Leistungen manchmal nicht ausreichen.

Brauche ich ein Visum, um in Spanien arbeiten zu können?

Da Spanien Mitglied der Europäischen Union ist, kannst du ohne Anmeldung bis zu 3 Monaten bleiben. Für das Arbeiten ist es nicht nötig, eine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Bei einem Aufenthalt über 3 Monate muss man sich aber bei der Abteilung für Ausländer der Nationalpolizei oder bei der Ausländerbehörde (Oficina de Extranjeros) anmelden.

Dort kann man auch eine NIE-Nummer (Número de Identidad de Extranjero) für Ausländer erhalten, die für alle offizielle Angelegenheiten benötigt wird.

Wie ist die Arbeitsmoral in Spanien?

Es ist weltweit bekannt, dass die Uhren in Spanien anders ticken als in anderen Ländern Europas. Den Spaniern schreibt man ja durchaus einen entspannteren Lebensstil zu. Dies liegt aber nicht an der berühmten Siesta, sondern daran, dass der Tagesablauf bei Spaniern ein bisschen nach hinten verschoben ist.

Der längere Arbeitstag in Spanien sorgt eher für einen entspannten und stressfreien Tagesablauf.

Spanien legen viel Wert auf einen stressfreien Tagesablauf. Deswegen wählen sie lieber länger, ohne Stress zu arbeiten, anstatt kurz aber dafür überfordert zu sein. Durch Verschiebungen in den Mittags- und Abendessenszeiten macht sich der Arbeitstag deutlich länger aber hierzu gelassener.

Es herrscht sogar manchmal eine “Überstunden Tradition”. In manchen Betrieben ist es nicht angebracht, deinen Arbeitstag pünktlich zu beenden, weil es als Zeichen für geringe Anteilnahme gesehen wird.

Wissenswertes zum Umzug nach Spanien

Der Umzug kann viel Kopfschmerz und Stress bereiten. Du kannst aber angenehmen Überraschungen aus dem Weg gehen, indem du ein paar Vorbereitungen schon vor der Ausreise unternimmst. Du solltest auch bedenken, dass ein Umzug nicht selten viel Zeit und manchmal auch Geld in Einspruch nimmt.

Es kann sehr hilfreich sein, vor dem Umzug einige kleine Vorbereitungen vorzunehmen, damit dein Umzug angenehmer verläuft. (Bildquelle: Ketut Subiyanto / Pexels)

Hier stellen wir für dich eine Liste mit Dingen vor, die du entweder vor Auswanderung und nach Ankunft erledigen kannst. Somit kannst du dir eine bessere Übersicht verschaffen.

  • Papiere: Bei der Auswanderung muss jeder mit Papierkram zu tun haben. Zunächst ist die Abmeldung beim Einwohnermeldeamt in Deutschland vorzunehmen. Danach solltest du nicht vergessen, dich wieder in Spanien anzumelden. Für die Einreise in Spanien brauchst du nur einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Obwohl der deutsche Führerschein auch in Spanien gilt, empfiehlt es sich, ihn nach 6 Monaten umschreiben zu lassen. Zudem muss jeder Führerscheininhaber einen Gesundheitstest alle 10 Jahre absolvieren.
  • Hausrat: Im Falle, dass du deinen vollen Hausrat nach Spanien mitnehmen möchtest, solltest du dich am besten an ein Anbieter der Transportleistungen wenden. Eine andere gute Alternative wäre, sich vor Ort die gewünschten Möbelstücke zu besorgen.
  • Wohnungssuche: Mit der Wohnungssuche kann man natürlich in Deutschland schon beginnen. Dafür ist das Immobilienportal “idealista” geeignet. Die beste Variante ist es aber, sich direkt auf in der Stadt umzuschauen. Die meisten Angebote werden nicht im Internet veröffentlicht, sondern man erkennt einfach an den Schildern “se vende”(zu verkaufen) oder “se alquila”(zu vermiete), dass etwas in der Straße verfügbar ist.
  • Steuerkarte beantragen: Eine Steuerkarte ist gleich deine NIE-Nummer, die du unbedingt zum Arbeiten in Spanien brauchst. Diese kannst du leicht entweder bei der Ausländerbehörde oder Nationalpolizei beantragen.
  • Öffnung eines Bankkontos: Ein spanisches Bankkonto wird zum Beispiel für die Überweisung des monatlichen Einkommens gebraucht. Dafür musst du nur persönlich bei der Filiale einer Bank vorbeikommen. Ein gültiger Reisepass oder Personalausweis sowie NIE-Nummer sind mitzubringen.
  • Krankenversicherung: Grundsätzlich zahlt man durch den Beitrag zur Sozialversicherung automatisch auch eine Krankenversicherung. Die Leistungen der staatlichen Versicherung sind aber im Vergleich zu Deutschland deutliche kleiner. Deswegen greifen Spanier oft zu privaten Versicherungen zu, die nicht nur mehr Leistungen anbieten, sondern auch vor unerwarteten Kosten im Krankheitsfall schützt.

Arbeiten in Spanien: Diese Jobs und Arbeitsfelder sind besonders gefragt

Hier sieht die Situation ein bisschen anders als in Deutschland aus. Selbst junge Spanier haben nicht immer eine feste Anstellung. Doch es gibt natürlich Branchen, wo man mit guter Bildung, weiteren Fähigkeiten und ein bisschen Geduld einen perfekten Job findet. Da Spanien stark vom Tourismus profitiert, gibt es immer Bedarf an Arbeitskräften in der Tourismusbranche und Gastronomie.

Gesundheitsbereich

Gesundheitsberufe sind nicht nur jetzt, sondern werden auch in Zukunft sehr gefragt sein. Sowohl Mediziner mit diversen Qualifizierungen als auch Krankenschwestern, Krankenpfleger, Medizintechniker, Pflegehelfer, Physiotherapeuten und Pharmazeuten werden in Spanien gebraucht und haben sehr gute Jobchancen.

Gerade in der Pflege gibt es Mangel an Arbeitskräften. Unabhängig davon, ob es Alten- oder Krankenpflege ist, werden immer qualifizieren Pflegekräfte gebraucht. Aus diesem Grund sind die Erfolgsaussichten, in diese Branche einzusteigen relativ hoch.

IT-Branche

IT-Spezialisten werden wegen der steigenden Digitalisierung vieler Lebensbereiche von Bedarf. Kein Unternehmen kann der digitalisierten Arbeitsweise entkommen. Daher sind IT-Experten, die jetzt auf den Arbeitsmarkt kommen gefragter als je zuvor.

Diese Berufsfelder werden besonders gesucht:

  • Data Scientists
  • IT-Projektmanager
  • Softwareentwickler
  • Programmierer
  • IT-Security Experten

Mitarbeiter im Gastronomie- und Hoteleriegewerbe

Der Tourismus spielt in Spanien eine besondere Rolle. In dieser Branche hat man wahrscheinlich die besten Chancen mit seinem Beruf eine Arbeit zu finden. Viele Regionen ziehen immer mehr Touristen aus allen Ländern der Welt, und dies macht sich im Gastgewerbe und Hotellerie sichtbar.

Da es in Spanien viel Tourismus gibt, werden auch viele Arbeitskräfte in der Hotellerie und in der Gastronomie gesucht. (Bildquelle: 123rf 7 serezniy)

Ganz typische Berufe in diesem Sektor sind natürlich die Köche, Hotelmanager oder Tourismusexperten, bei denen die Nachfrage ausdrücklich groß ist. Wer sich in einem dieser Berufe vorstellen kann, wird schnell eine tolle Arbeitsstelle finden.

Ingenieure

Ingenieure werden in modernen Industriegesellschaften weltweit dringend gesucht. In diesem Berufsfeld sind gut ausgebildete und qualifizierte Fachkräfte nötig wie Luft zum Atmen. Durch steigende Komplexität und Vielfältigkeit der Technik werden Experten mit Ingenieurwissen unentbehrlich. In diesen Gebieten ist die Nachfrage nach Arbeitskräften besonders groß:

  • Elektrotechnik
  • Maschinen- und Fahrzeugbau
  • Bautechnik
  • Informationstechnik
  • Telekommunikation

Fazit

Nachdem du jetzt genügend Wissen hast, ist es an der Zeit, dich für oder gegen das Arbeiten in Spanien zu entscheiden. Spanien ist nicht nur ein Urlaubsland, sondern auch ein Ort, an dem du einen tollen Job finden kannst. Obwohl die Löhne in Spanien ein bisschen niedriger sind, bist du dafür von einem perfekten Wetter, einer lockeren Atmosphäre und freundlichen Spaniern umgeben.

Besonders gefragt sind die Jobs in der Tourismusbranche. Immer gebraucht werden auch IT-Experten, Ingenieure und Ärzte. Ansonsten bekommt man immer mit etwas Glück und Geduld in jedem Berufsfeld eine passende Stelle.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://spanien.diplo.de/es-de/service/-/1694532

[2] https://www.ine.es/

[3] https://www.bva.bund.de/DE/Das-BVA/Aufgaben/A/Auswanderer_Auslandstaetige/_documents/Laenderauswahl/Laender_Spanien_Inhalt.html

Bildquelle: unsplash / Toa Heftiba

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